Schaffhausen, 28. Mai 2009, 07:00 CET
GF AgieCharmilles spürt die Folgen des weltweiten Nachfragerückgangs für Werkzeugmaschinen. So ist auch die Auslastung der beiden Fertigungsstätten für Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschinen in der Schweiz markant gesunken. Deshalb beabsichtigt die Unternehmensgruppe, die Produktion für diese Technologie am Hauptstandort Nidau zu konzentrieren. Die Betriebsstätte in Schaffhausen soll geschlossen werden. Betroffen wären 50 Mitarbeitende. Die Konsultationsphase mit den Arbeitnehmervertretern ist für GF AgieCharmilles angelaufen.
Auch GF Piping Systems spürt die weltweite Rezession, wenn auch weniger stark. Dennoch rüstet sich die Unternehmensgruppe für die Zukunft, strafft die Organisation und steigert ihre Wettbewerbsfähigkeit. Am Standort Schaffhausen wird die Zahl der Stellen um 42 verringert. Die Konsultationsphase für GF Piping Systems ist abgeschlossen.
Für die betroffenen Beschäftigten von GF AgieCharmilles und GF Piping Systems besteht jeweils ein Sozialplan. Er beinhaltet unter anderem die Unterstützung bei der Neu-Orientierung, den Ausgleich der Deckungslücke für die Pensionskasse, die Freistellung für die Arbeitsplatzsuche, Abgangsentschädigung, Beteiligung an Umzugskosten sowie vorzeitige Pensionierungsregelungen.
Yves Serra, CEO der Georg Fischer AG, betont, dass diese Massnahmen sehr schmerzlich aber leider unvermeidbar sind. „Die beabsichtigten Veränderungen am Standort Schaffhausen tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft von Georg Fischer insgesamt sicherzustellen.“
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