Am 3. Juni 1802 kauft der 29jährige Johann Conrad Fischer (1773 - 1854) im Mühlental bei Schaffhausen (Schweiz) eine wasserbetriebene Mühle. Diese nutzt er als Kupferschmelzerei und Entwicklungsstätte für neue Legierungen.
Geschichte ab 1802
1802
Grundsteinlegung in Schaffhausen
1805
Erster Gussstahl
Johann Conrad Fischer gelingt vermutlich als Erstem auf dem europäischen Kontinent die Herstellung von Gussstahl in Tiegeln, der dem englischen „Huntsman-Stahl“ ebenbürtig ist.
1814
Staatsgast: Kaiser Alexander I. von Russland
Der gute Ruf Johann Conrad Fischers veranlasst Kaiser Alexander I. von Russland (1777 - 1825) auf einer Schweizer Reise die Werkstätten des Schaffhauser Metallurgen zu besuchen.
1827
Expansion I
Johann Conrad Fischer und sein Sohn Georg Fischer I (1804 - 1888) gründen in Österreich, wo Johann Conrad Fischer auch alle seine Erfindungen patentieren liess, das Stahlwerk Hainfeld.
1833
Expansion II
Ebenfalls in Österreich wird das Stahlwerk Traisen gegründet, dessen Leitung Sohn Berthold Fischer (1807 - 1879) übernimmt.
1845
Lizenzvergabe
Johann Conrad Fischer entwickelt Stahlgussformen und lässt sie lizenzieren.
Im gleichen Jahr stellt der Firmengründer erstmals Formgussstücke aus Stahl (Stahlformguss) her.
