Bereits seit langem spielt die Erhaltung und Schonung der natürlichen Ressourcen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuer Produkte und Herstellungsprozesse. Aktiver Umweltschutz ist Chefsache und deshalb gesamtverantwortlich in der Konzernleitung verankert. Die Umweltmanagementbeauftragten in den Konzerngesellschaften steuern und überwachen die Umsetzung vor Ort.
Ökologische Ziele
Die Berücksichtigung des Umweltschutzes gehört bei Georg Fischer zur Unternehmenskultur. Auf allen Ebenen des Unternehmens wird das ökologische Bewusstsein aktiv gefördert.
Aktiver Umweltschutz
Georg Fischer will durch ein systematisches Umweltmanagement:
- aktiv und gezielt die Umweltleistung verbessern.
- die Einhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben sicherstellen.
- zusätzlich ökologische Massnahmen fördern, die auch wirtschaftlich sinnvoll sind.
- das Image und die Wettbewerbsfähigkeit bei Kunden und Anlegern erhöhen.
Umweltziele bis 2015
Umweltmanagement
Umweltmanagement: Alle Produktionsgesellschaften (Beteiligungen über 50 Prozent) sind nach ISO 14 001 zertifiziert. Neue Firmen werden innerhalb von drei Jahren zertifiziert.
Energieeffizienz verbessern
Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion um mindestens 10 % bis Ende 2015 in jeder Unternehmensgruppe
- bezogen auf das Produktionsvolumen
- im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2007 – 2009
Umsetzung:
- Jede Produktionsgesellschaft betreibt aktiv ein Energiemanagement und definiert Ziele und Umsetzungsmassnahmen zur Erreichung des Konzernzieles
- Mögliche Massnahmen umfassen Verbesserungen bei Produktionsverfahren, Gebäuden oder Anlagen, Abwärmenutzung, Erzeugung oder Einkauf von erneuerbarer Energie, etc.
CO2-Emissionen reduzieren
Reduktion der CO2-Emissionen aus der Produktion um mindestens 20 % bis Ende 2015 in jeder Unternehmensgruppe
- durch vermehrten Einsatz von CO2 - armen Energieträgern
- bezogen auf das Produktionsvolumen
- im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2007 – 2009
Umsetzung:
- Einkauf von Ökostrom aus Wasserkraft oder anderen erneuerbaren Quellen
- Produktionsgesellschaften die Heizöl für die Wärmeerzeugung einsetzen, prüfen die Umstellung auf Gas, Kraft-Wärme-Kopplung, Abwärmenutzung oder erneuerbare Energieträger
- Möglichkeiten zur Eigenerzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen (Sonne, Wind, Kraft-Wärme-Kopplung) prüfen
- Möglichkeiten zum Einkauf oder zur Eigenerzeugung von Biogas prüfen
- Möglichkeiten zum Einsatz von alternativen Energieträgern prüfen
Energieeffiziente Produkte anbieten
Durch innovative und energieeffiziente Produkte unterstützt
Georg Fischer seine (End-) Kunden beim Einsparen von Energie sowie
beim Reduzieren von CO2-Emissionen.
Umsetzung:
- Jede Unternehmensgruppe implementiert Ecodesign-Richtlinien in den F&E-Prozess
- Diese Ecodesign-Richtlinien werden in allen wichtigen neuen
F&E-Projekten angewendet. Fokusbereiche sind
- GF Piping Systems: Reduktion von Druck- und Energieverlusten in Rohrleitungssystemen (Design, Durchflussgeometrie, Isolation, Ausstosszeit)
- GF Automotive: Leichtbau, Motoreneffizienz, alternative Antriebe
- GF AgieCharmilles: Steigerung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen
Materialeffizienz steigern, Abfallmenge reduzieren
Steigerung der Materialeffizienz (=Abnahme der Abfallmenge) in der Produktion um mindestens 10 Gewichts-% bis Ende 2015 in jeder Unternehmensgruppe
- bezogen auf das Produktionsvolumen
- Abfall = Materialien in externes Recycling, Verbrennung oder Deponierung
- im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2007 – 2009
Umsetzung:
- Jede Produktionsgesellschaft definiert Firmenziele und Umsetzungsmassnahmen zur Reduktion der Abfallmenge bzw. zur besseren Ausnutzung der eingesetzten Materialien.
- Jede Produktionsgesellschaft sucht aktiv nach Recyclingmöglichkeiten für Abfälle, die bisher verbrannt oder deponiert werden.
