Risikomanagement

Risikomanagement ist bei Georg Fischer auf allen Stufen des Konzerns systematisch und ausreichend berücksichtigt. Das Organisations- und Geschäftsreglement und damit zusammenhängend eine Konzernweisung definieren die Verantwortlichkeiten, die Grundsätze, die Risikostrategien, die Werkzeuge sowie die Risikoeinstufungen

Risk Management

Risiken und Chancen

Strategische Risiken und Chancen werden primär auf Stufe Verwaltungsrat beurteilt, finanzielle und operative vorwiegend auf Stufe des Präsidenten der Konzernleitung und der Konzernleitung. Die Verantwortung für die Umsetzung des Risikomanagements obliegt dem Präsidenten der Konzernleitung, der für diese Aufgabe einen Chief Risk Officer bestimmt hat. Jeder Geschäftsführer ist für Risiken und Chancen seiner Gesellschaft verantwortlich.

Risikomanagement bei Georg Fischer verleiht dem Management die notwendige Sicherheit im Umgang mit Risiken und Chancen. Es ist in bestehende Planungs- und Führungsprozesse integriert und ermöglicht eine höhere Wahrscheinlichkeit bei der Erreichung von Unternehmenszielen und damit einen höheren Unternehmenswert.

Georg Fischer verfolgt die Strategie der Risikobeherrschung. Dazu werden Risiken und Chancen konzernweit systematisch erfasst. Ursachen, Auswirkungen sowie definierte Massnahmen werden periodisch analysiert und bewertet. Regelmässige Berichterstattung auf allen Stufen sowie gegenüber Verwaltungsrat und Konzernleitung sind weitere Bestandteile des Risikomanagements bei Georg Fischer.

Risikobewertung nach Highly Protected Risk (HPR)

Das Konzept der Highly Protected Risks (HPR) wurde vor über 100 Jahren in den USA entwickelt. Es konzentriert sich stark auf die Behebung von Schwachstellen im Betrieb, die zu einem Betriebsunterbruch führen können.

Für den HPR-Standard gelten die nachstehenden 10 Grundsätze:

  • Aktives Interesse der Geschäftsleitung an vorbeugender Schadenverhütung
  • Ordnung und Sauberkeit im Betrieb
  • Gezielter Einsatz von automatischen Sprinklern
  • Ausreichende und zuverlässige Wasserversorgung
  • Effiziente Organisation der Notfallbereitschaft und der örtlichen Feuerwehr
  • Regelmässige Sicherheitsrundgänge durch Mitarbeitende
  • Angemessene Wartung der Gebäude und Betriebseinrichtungen
  • Der Benutzung angepasste Gebäudekonstruktion
  • Schutz von besonderen Gefahrenbereichen
  • Schutz vor Nachbarschaftsgefährdung

Über Georg Fischer