Georg Fischer präsentiert Technologien für die Märkte der Zukunft

22.09.2010 11:30

Georg Fischer hat trotz des wirtschaftlichen Abschwungs im letzten Jahr das Innovationstempo hoch gehalten. Der Konzern hat die notwendigen strukturellen Anpassungen gezielt genutzt, um auch die Forschungs- und Entwicklungsbereiche stärker auf die neuen Märkte auszurichten. Dabei stehen Anwendungen im Vordergrund, die Wasser einsparen, die Energieeffizienz steigern und die Bedürfnisse der aufstrebenden Märkte – speziell Asien – erfüllen. Die Innovationen wurden am heutigen Technology Day den Finanzanalysten und Journalisten in Schaffhausen präsentiert.

Der schonende Umgang mit der Ressource Wasser und die Reduktion von CO2-Emissionen gehören zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Georg Fischer (GF) verfügt in diesen Bereichen über zukunftsorientierte Lösungen. Die Märkte von GF verschoben sich in den letzten beiden Jahren in Richtung der Wachstumsmärkte, insbesondere nach Asien. „Diese veränderten Bedingungen“, erklärte Yves Serra, CEO von Georg Fischer, „erfordern lokale Produktion, aber auch eine dezentrale Forschung in den neuen Märkten. Wir entwickeln unsere Produkte zunehmend dort, wo unsere Kunden sind.“

Wasser und Energie einsparen

GF Piping Systems entwickelt laufend neue Lösungen zur Einsparung von Wasser. Die Unternehmensgruppe ist heute der führende Hersteller von absolut dichten Kunststoff-Rohrleitungssystemen. GF Piping Systems führte dieses Jahr neue Armaturen auf dem Markt ein, die den Durchfluss steigern und Energie einsparen sowie neue Sensoren, die die Qualität des Wassers kontrollieren.

Die Ingenieure der Unternehmensgruppe entwickeln zudem Anwendungen zur Abscheidung von CO2, das von der Industrie ausgestossen wird. Anlagen mit speziell entwickelten Rohrleitungen ermöglichen ein rasches Wachstum von Algen, welche CO2 binden und aus denen Biodiesel hergestellt werden kann – eine mögliche Antwort auf eine der wichtigsten Umweltfragen derzeit.

Bionik setzt Gussteile im Automobilbau auf Schlankheitskur

GF Automotive ist dank einer engen Beziehung zu den Kunden stark in die Entwicklung von leichteren Gussteilen eingebunden. Die neuen Bionik-Designs imitieren natürliche Strukturen. Sie bleiben bei geringerer Dicke genauso stabil. Dieses Verfahren benötigt weniger Material und die Teile werden bis zu 25 Prozent leichter. Gussteile mit dieser Technologie werden in den Autos europäischer Hersteller bereits installiert.

Ein weiteres Forschungsfeld sind Komponenten für Hybrid- und Elektroautos, wovon die ersten bereits im Einsatz sind.

Präzisionsmaschinen für energieeffiziente Beleuchtungstechnik

Der Markt von GF AgieCharmilles hat sich deutlich nach Asien verschoben. Dank einer engen Zusammenarbeit mit den Kunden verfügt die Unternehmensgruppe heute über speziell entwickelte Funkenerosions- und Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen zur Herstellung von hoch präzisen Formen für die Produktion von Leuchtdioden. Diese höchst energieeffiziente Beleuchtungstechnik wird die klassischen Lampen ersetzen.

GF AgieCharmilles hat weiterhin eine 3D-Laserablationsmaschine entwickelt, eine Weltpremiere, die das bestehende Sortiment bestens ergänzt. Damit lässt sich beim Markieren, Gravieren und Texturieren die umweltbelastende Ätztechnologie ersetzen.

Standort Schweiz von grosser Bedeutung

Weltweit beschäftigt Georg Fischer in den Abteilungen für Forschung und Entwicklung (F&E) rund 550 Ingenieure und Techniker. Der Konzern investierte 2009 mehr als 116 Millionen Franken (vier Prozent des Umsatzes) in die Forschung und Entwicklung. „Lokale Produktentwicklung und lokale Verankerung in den Märkten verbinden sich in einem globalen F&E-Teamwork “, so Yves Serra, „dies ermöglicht den Know-how-Transfer quer durch die Unternehmensgruppen des Konzerns und schafft die Kundennähe, welche die Technologieführerschaft von Georg Fischer erst ermöglicht.“ Im internationalen F&E-Netzwerk spielt die Schweiz weiterhin eine entscheidende Rolle. Hier sind die Kernkompetenzen von Georg Fischer angesiedelt, und hier existieren ein ideales Geschäftsumfeld sowie ein attraktiver Werkplatz mit gut ausgebildeten Fachkräften auf allen Stufen.

„Georg Fischer ist gut gerüstet für die Zukunft“, resümierte CEO Yves Serra am Schluss der Präsentation, „wir kennen das Potenzial unserer Schlüsseltechnologien und entwickeln diese laufend weiter. Dabei arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen und gehen auf deren Bedürfnisse ein.“


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Kontakt

Beat Römer
Leiter Externe Kommunikation
Georg Fischer AG
Amsler-Laffon-Strasse 9
8201 Schaffhausen
Schweiz

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