Die Eisenbibliothek im idyllisch gelegenen Klostergut Paradies beherbergt eine der grössten privaten Literatursammlungen zur Technikgeschichte.

Die Stiftung Eisenbibliothek ist mit rund 45 000 Titeln eine der weltweit grössten privaten Spezialbibliotheken im Bereich Technikgeschichte. Jährlich besuchen über 1‘000 Personen die Bibliothek im Lesesaal oder im Rahmen von Veranstaltungen.

Geschichte und Hintergrund

Der 1802 gegründete Industriekonzern Georg Fischer hat die Stiftung Eisenbibliothek 1948 ins Leben gerufen. Zum 150jährigen Firmenjubiläum 1952 konnte die Bibliothek im Klostergut Paradies unweit von Schaffhausen eröffnet werden. Die Eisenbibliothek widmet sich zusammen mit dem Konzernarchiv auch heute der Pflege des kulturellen und historischen Erbes von GF. Sie ist weltweit eine der grössten Spezialbibliotheken zur Geschichte von Eisen und Stahl sowie Technikgeschichte allgemein. Als neuer Sammelschwerpunkt ist eine Abteilung zum Thema Kunststofftechnologie im Aufbau.

Aktivitäten in Vermittlung und Wissenschaft

Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich. Sämtliche Bestände sind in einem online-Katalog recherchierbar. Ausgesuchte Handschriften und Alte Drucke sind über digitale Plattformen zugänglich. Über 1000 internationale Gäste nehmen jährlich an den beliebten Führungen und öffentlichen Veranstaltungen teil. Die Eisenbibliothek fördert die technikhistorische Forschung mit verschiedenen Aktivitäten wie regelmässigen Tagungen, dem Scholar-in-Residence-Programm sowie der Publikation der Zeitschrift FERRUM.