Das Jahr 2020 war von beispielloser Unsicherheit geprägt. Die globale Pandemie hat die bereits herausfordernde Wirtschaftslage noch verschärft. Menschen, Gesellschaften und Unternehmen mussten die Art und Weise, wie sie leben und Geschäfte tätigen, neu erfinden – GF war hier keine Ausnahme. Während die COVID-19-Pandemie weiterhin weltweit das tägliche Leben beeinflusst, kann sich GF auf seine strategische Positionierung, die finanzielle Stabilität und seinen Innovationsfokus stützen, um die Krise zu meistern.

Angesichts der sich ständig ändernden Bedingungen waren das Engagement und die Entschlossenheit unserer Mitarbeitenden wichtige Erfolgsfaktoren. Sie zeigten Ausdauer, Einsatz, Teamarbeit sowie die Bereitschaft, für unsere Kunden auch in schwierigen Zeiten da zu sein. Alle unsere Mitarbeitenden, ob in der Produktion, Logistik oder in der Verwaltung, haben sich schnell an die neue Situation angepasst. Sie stellten ihre Flexibilität unter Beweis, indem sie sich ohne zu zögern auf herausfordernde Arbeitsbedingungen einstellten und sich neue digitale Werkzeuge aneigneten. Dafür bringen wir ihnen grosse Dankbarkeit und Anerkennung entgegen. Unser Dank gilt auch unseren Kunden, die zusammen mit uns neue Wege der Interaktion und Kommunikation beschreiten.

GF wies im zweiten Halbjahr 2020 ein deutlich besseres Ergebnis als im ersten Semester aus, und dies trotz der anhaltenden Herausforderungen in diesem Jahr. Diese betrafen die Handelsspannungen zwischen den USA und China, politische Unruhen unter anderem in den USA und Europa sowie die anhaltende Transformation der Automobilindustrie. GF hat schnell auf dieses neue Umfeld reagiert, indem die Aktivitäten diversifiziert und die Widerstandsfähigkeit erhöht wurden.

Der Umsatz von GF belief sich 2020 auf CHF 3’184 Mio. (2019: CHF 3’720 Mio.). Die Differenz zum Vorjahr reflektiert grösstenteils die Folgen der stetig verschärften COVID-19-Einschränkungen in vielen Ländern. Organisch ging der Umsatz um 8,4% zurück, und dies trotz eines robusten Rohrleitungsmarkts und der Erholung des globalen Automobilmarkts im zweiten Halbjahr. Negative Wechselkurseffekte von über CHF 170 Mio. wirkten sich deutlich auf den Umsatz aus. Mit CHF 103 Mio. war GF Piping Systems davon am stärksten betroffen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten betrug CHF 185 Mio. (2019: CHF 281 Mio.), das ausgewiesene Betriebsergebnis CHF 166 Mio. (2019: CHF 235 Mio.). Die entsprechenden EBIT-Margen betrugen 5,8% (2019: 7,6%) und 5,2% (2019: 6,3%). Die Einmaleffekte von CHF 19 Mio. (2019: CHF 46 Mio.) hängen in 2020 ausschliesslich mit der teilweisen Verlagerung der Giesserei in Werdohl (Deutschland) zusammen, die Ende 2020 grösstenteils abgeschlossen war. Daneben beinhalten in 2020 sowohl das Betriebsergebnis vor Einmaleffekten als auch das ausgewiesene Betriebsergebnis einen Gewinn von CHF 10 Mio. aus dem Verkauf eines Gebäudes von GF Machining Solutions.

Video von CEO Andreas Müller zum Jahresergebnis


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