Das Klostergut Paradies in Schlatt (TG), an den idyllischen Ufern des Rheins gelegen, symbolisiert mit seiner wechselvollen Geschichte den Wandel der Zeit.
Geschichte des Klosterguts
Ursprünglich als Kloster gegründet, wurde die Anlage zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollständig landwirtschaftlich genutzt. Infolge der Umwälzungen des Ersten Weltkriegs erwarb das Schweizer Industrieunternehmen Georg Fischer im Jahr 1918 das gesamte Areal. In der Folge trugen Landwirtschaft und Viehzucht zur Versorgung der GF Mitarbeitenden bei, eine selbst für damalige Verhältnisse aussergewöhnliche Massnahme.
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums von GF wurde die Anlage restauriert. 1948 wurde die Eisenbibliothek als Stiftung der Georg Fischer AG gegründet. Sie befindet sich im Westflügel des ehemaligen Klostergebäudes und ist der Öffentlichkeit zugänglich.
1974 eröffnete GF auf dem Gelände ein modernes Gruppenausbildungszentrum. Im selben Jahr wurde das Areal durch den Erwerb der Liegenschaft Restaurant Paradies direkt am Rhein erweitert.
Hotel und Restaurant 1802
Im Jahr 2026 nahmen das neue Hotel 1802 sowie das renovierte Restaurant 1802, ehemals Restaurant Paradies, im Klostergut Paradies in Schlatt (TG) den Betrieb auf. Die Bauarbeiten dauerten rund 20 Monate und wurden Ende 2025 abgeschlossen. Der Name 1802, eine Hommage an das Gründungsjahr von GF, steht für die Werte, die das Klostergut Paradies, dessen Seminarzentrum, die neue Gastronomie und GF verbinden: Tradition, Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit. Mit dieser Investition stärkt GF seine Infrastruktur für Aus- und Weiterbildung und leistet zugleich einen Beitrag zur touristischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region.