Wenn das Hospitalschiff Africa Mercy in einem Hafen anlegt, wird es zu sehr viel mehr als einem Schiff. Für tausende Patientinnen und Patienten in und um Afrika ist es ein schwimmendes Krankenhaus, das lebensverändernde Operationen und medizinische Versorgung kostenlos anbietet.
Das 152 Meter lange Schiff wird von der unabhängigen internationalen Hilfsorganisation Mercy Ships betrieben. An Bord sind fünf Operationssäle und es bietet Platz für rund 80 Patientinnen und Patienten. Möglich ist der Betrieb dank einer internationalen Freiwilligencrew mit etwa 450 Fachkräften aus mehr als 40 Nationen.
Die Herausforderung:
Das Frischwassersystem der Africa Mercy wurde vor fast 27 Jahren installiert und zeigte zunehmend Ablagerungen und Verschmutzungen. Um die strengen Hygienestandards für den Krankenhausbetrieb zu gewährleisten, musste das System erneuert werden. Ziel war es, eine zuverlässige Versorgung mit sauberem Trinkwasser sicherzustellen – für chirurgische Eingriffe, Sterilisationsprozesse und den täglichen Bedarf an Bord.
Die Umsetzung:
GF unterstützte die vollständige Erneuerung der Frischwasserinfrastruktur an Bord durch die Spende von mehr als 2’000 Metern Rohrleitungen und über 7’000 Fittings. Zwei Wochen lang arbeiteten im Januar fünf GF Mitarbeitende aus drei Ländern an Bord des Schiffs in Durban, Südafrika, gemeinsam mit der Crew von Mercy Ships. Der Einsatz erfolgte im Rahmen des OneGF Impact Funds, eines strategischen Freiwilligenprogramms für Mitarbeitende.
In enger Zusammenarbeit mit dem technischen Team der Africa Mercy und dem Installateur installierte das GF Team das neue Frischwasserleitungssystem. Um den zuverlässigen Betrieb auch in Zukunft zu gewährleisten, schulte das Team auch die Schiffscrew im Umgang und in der Wartung des neuen Systems.
Die Wirkung:
Mit der modernisierten Frischwasserinfrastruktur, die den Alltag für hunderte Crewmitglieder und Patientinnen und Patienten an Bord unterstützt, ist die Africa Mercy bereit für ihre nächsten Missionen.