Bis vor kurzem mussten viele Unternehmen wegen der COVID-19-Pandemie auf die Teilnahme bei renommierten, internationalen Messen verzichten; für GF waren dies zum Beispiel die Farnborough International Airshow in Grossbritannien, die Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT in Deutschland oder die Fachmesse für Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung Maktek Eurasia in der Türkei. Hygienekonzepte und Schutzvorkehrungen machen Messebesuche nun wieder sicherer und erlebbar. Vom 4. bis 9. Oktober 2021 stellte GF Machining Solutions zuletzt an der für sie wichtigsten Messe für Werkzeugmaschinen und Metallbearbeitung EMO aus. Die Division zeigte in Mailand (Italien) auf einem 550 Quadratmeter und einem 80 Quadratmeter grossen Stand sechs Tage lang unter anderem ihre neuesten technischen und digitalen Lösungen für die Segmente Aerospace, Automotive und Medical.

Auch die anderen GF Divisionen markieren auf Messen wieder Präsenz, GF Casting Solutions etwa bei der Additive Manufacturing Expo in Luzern (Schweiz) Anfang September 2021 und im Januar 2022 auf Europas grösster Druckgussmesse EUROGUSS 2022 in Nürnberg (Deutschland). GF Piping Systems zeigt ihr Haustechnikportfolio an der Mostra Convegno 2022 für Gebäudetechnologie in Mailand (Italien) und ihr Sortiment für Wasseraufbereitung- und Versorgung an der IFAT 2022 in München

Neben der Kundenbindung und Produktpräsentationen fällt der Marktanalyse eine wichtige Rolle zu: Sind Kunden wieder bereit, Messen zu besuchen? Bleiben Geschäftsreisen beschränkt? Wie international wird das Publikum in Zukunft sein? Und wie werden sich digitale und physische Messeangebote in Zukunft entwickeln bzw. ergänzen? Denn weil viele Messehallen in den vergangenen Monaten leer blieben und Unternehmen deshalb für ihre Kundenpflege neue Möglichkeiten suchten, haben sich in der jüngsten Vergangenheit mit virtuellen Ausstellungen, digitalen Events oder Webinaren neue Wege aufgetan. 

 

Der richtige Mix ist entscheidend

Alle GF Divisionen entwickelten für sie und ihre Kunden eigene Formate, auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet und ortsunabhängig durchführbar. Mit nur ein paar Klicks gelangten Kunden und Partner aus der ganzen Welt ohne lange Anreisen schnell zu GF, und zwar auch mehr als nur diejenigen, die normalerweise zu einer Messe anreisen können. Nachteile: Viele Kunden – je nach Branchen der drei Divisionen ganz unterschiedlich – konnten digitale Produkte nicht in die Hand nehmen und testen. Es blieb weniger Zeit für den persönlichen Austausch, was für einige Branchen, in denen GF tätig ist, sehr wichtig ist.

 

Die nahe Zukunft wird zeigen, wie sich digitale und physische Kundenbeziehungen weiterentwickeln. Am Ende wird jede Division den richtigen Mix für sich entwickeln. Die Rückkehr der drei Divisionen auf die Messen ist ein guter Anfang.

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